Weihrauch spielte als einer der kostbarsten Spezereien in der Religionskultur vieler Völker der Antike eine herausragende Rolle. Im Mittelalter nutzten die katholischen Kirchen Weihrauch bei Gottesdiensten und zu Gottesgerichten. Bereits in den hippokratischen Schriften wird Weihrauch als Arzneimittel aufgeführt. Dioskurides bezeichnet ihn als adstringierend, erwärmend und zum Heilen von Wunden geeignet. Er empfiehlt zudem den Gebrauch von Weihrauch bei Erkrankungen der Luftröhre und gegen Ohrenschmerzen. Noch im Mittelalter wurde Weihrauch in Pillen und Salben bei Atemwegserkrankungen sowie als Stimulans angewendet. Heute findet man Weihrauch zur äußeren Anwendung in Salben und Pflastern gegen Geschwülste und Furunkeln.
Warnhinweis (gemäß der EU-Richtlinie 1999/45/EG (zuletzt geändert durch Verordnung (EG) Nr. 1272/2008) müssen alle Anbieter naturreiner ätherischer Öle in der EU gegebenenfalls entsprechende Warnhinweise auf dem Etikett anbringen und in der Produktbeschreibung nennen. Dies gilt ausdrücklich auch für 100% reine Naturprodukte in kleinen Mengen):
Nicht unverdünnt anwenden. Augen- und Schleimhautkontakt vermeiden. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Gefahrensymbol: Xn (Gesundheitsschädlich).